Montag, 28. September 2026 · Nachts · erstellt um 23:07 Uhr (Europe/Berlin)

Rubriken: Weltgeschehen / Wirtschaft & Finanzen / Tech & KI

Update: Starship wässert nach erstem Orbitalflug · Le Pens Partei erstmals mit Senatsfraktion · Gold auf Sieben-Wochen-Tief

TOP NEWS

Rubrik: Space & Forschung

Update: Erster Orbitalflug beendet — Starship-Oberstufe wassert im Pazifik

Grundlage dieses Beitrags: Original lesen — Spektrum der Wissenschaft, Live-Berichterstattung zum Testflug 14.

Der erste Flug der Großrakete Starship um die Erde ist vollzogen: Nach dem historischen Start am Montagnachmittag um 14:49 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit hat die Oberstufe nach Unternehmensangaben ihre Wasserung im Pazifik westlich von Chile absolviert — zuvor waren alle 26 mitgeführten Satelliten der Starlink-Generation V3 ausgesetzt worden. Damit endete eine Mission, mit der SpaceX erstmals Orbitalgeschwindigkeit erreichte: Die Erststufe war nach dem Abheben vom texanischen Starbase bereits sanft im Golf von Mexiko gewassert, die Zündung zum Einschuss in den Erdorbit war problemlos verlaufen. Die ursprünglich geplanten sechs Erdumrundungen absolvierte die Maschine indes nicht; abgesehen davon erreichte der Flug nach Darstellung des Unternehmens alle gesetzten Ziele. Ein Novum: Starship blieb den Angaben zufolge nach der Wasserung erstmals weitgehend intakt. (Datenstand: Montag, 28.09.2026.)

Auch berichtet durch: trendingtopics.eu — space.com.

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Auf einen Blick

  • WETTER FRANKFURTnachts um 14 Grad, am Dienstag bis 28 Grad — ungewöhnlich milde Spätsommerluft, Abkühlung erst ab Donnerstag.
  • Sonneauf 07:22, unter 19:08 Uhr — Spätsommer-Licht bei weiterer Wärme.
  • DAX25.374 Punkte (Xetra-Schluss Montag −0,1 %) — trotz Ölpreisschub und steigender US-Renditen kaum bewegt.
  • S&P 5007.683,69 Punkte (US-Schluss Montag −0,8 %) — Dow −0,7 %, Nasdaq −0,9 %; Renditen belasten.
  • Öl (Brent)105,28 USD +1 % — Iran-Angebot gescheitert, Tageshoch bei 108,83 USD.
  • EUR / USD1,1376 — Euro zum Wochenauftakt leicht unter Druck.
  • Goldrund 4.150 USD/Unze −3 % — Sieben-Wochen-Tief, Öl-Schub stärkt Zinswetten.
  • Bitcoinca. 73.300 EUR (6h −1,1 % · 24h −1,5 %) — Deltas errechnet aus den eigenen Vorausgaben (#49, #47).
  • Heute ist ...Montag, Internationaler Tag des allgemeinen Informationszugangs — UNESCO-Gedenktag für das Recht auf Information.
Datenstand 28.09.2026, ca. 23:07 Uhr · Wetter: wetter.net/wetter.de · Kurse: finanzen.ch, CNBC, Yahoo Finance, USA Today/USAGOLD · Bitcoin: BTC-ECHO/BISON · Heute ist .../Sonne: welcher-tag-ist-heute.org

Weltgeschehen

Historisches Novum im Oberhaus: Le Pens Rassemblement National bildet erstmals eine Senatsfraktion

Grundlage dieses Beitrags: Original lesen — Süddeutsche Zeitung, politische Berichterstattung zur Senats-Teilwahl.

Frankreichs rechtsnationale Rassemblement National (RN) hat bei der Teilwahl des Senats vom Sonntag einen Maßstab erreicht, der dem Programm der Partei eine neue Bühne gibt: Erstmals verfügt sie über genug Mandate für eine eigene Fraktion im Oberhaus. Bei der indirekten Wahl, bei der rund 93.500 kommunale und regionale Wahlleute 178 der 348 Senatssitze neu besetzten, kam der RN demzufolge auf neun zusätzliche Sitze; zusammen mit den Verbündeten der kleinen UDR ergibt das 14 Mandate. Marine Le Pen feierte den Zuwachs als historische Etappe, die offiziellen Endergebnisse wurden für Montag erwartet. Machtpolitisch wiegt der Erfolg begrenzt — der Senat muss sich im Konfliktfall der Nationalversammlung beugen —, als Signal sieben Monate vor der Präsidentschaftswahl 2026/27 ist er beträchtlich: In den Umfragen führen je nach Kandidatur Le Pen oder Parteichef Jordan Bardella. Belastet wird Le Pen allerdings von ihrem rechtskräftig bestätigten Urteil wegen der Veruntreuung von EU-Geldern, über das noch revisioniert wird. (Datenstand: Montag, 28.09.2026.)

Auch berichtet durch: SPIEGEL — ARIVA (dpa).

Kein Durchbruch mit Teheran: Trump lehnt Iran-Paket ab, hält aber neue Gespräche für möglich

Grundlage dieses Beitrags: Original lesen — DIE ZEIT, Berichterstattung zum Nahost-Konflikt.

Der Streit um die Straße von Hormus geht in die nächste Runde: US-Präsident Donald Trump hat das iranische Paket von Bedingungen für ein Kriegsende und die Wiederöffnung der strategischen Meerenge abermals zurückgewiesen. Zu den teils diplomatisch schwer akzeptablen Forderungen Teherans gehörten unter anderem die Einstellung der Kämpfe in der Region und die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte. Gleichwohl zeigte sich Trump gesprächsbereit: Weitere indirekte Verhandlungen, insbesondere über katarische Vermittler, hält er eigenen Angaben zufolge für denkbar. Für die Märkte bleibt die Konsequenz vorerst dieselbe — solange der Seeweg gesperrt bleibt, bleibt der Druck auf Ölpreis und Inflation hoch (siehe Marktbox). (Datenstand: Montag, 28.09.2026.)

Auch berichtet durch: t-online — finanzen.net.

Wirtschaft & Finanzen

Rückblick: Wall Street schließt im Minus — Renditen auf höchstem Stand seit 19 Jahren

Grundlage dieses Beitrags: Original lesen — CNBC, Börsenbericht zum Handelsschluss am Montag.

Der Wochenauftakt an der Wall Street verlief durchwachsen bis schwach: Der Dow Jones beendete den Montag 0,67 Prozent tiefer bei 51.481,51 Punkten, der S&P 500 verlor 0,77 Prozent auf 7.683,69 Zähler und der Nasdaq Composite gab 0,92 Prozent auf 26.820,38 Punkte nach. Belastend wirkten vor allem die Anleihemärkte: Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg im Tagesverlauf bis auf 5,272 Prozent und notierte zum Schluss um 5,24 Prozent — ein Wert, der zuletzt vor 19 Jahren zu beobachten war. Zusätzlich drückte Boeing aufs Sentiment, dessen Aktien nach der verspäteten Zertifizierung der 737 Max 10 wegen eines Software-Problems um rund sieben Prozent einbrachen. In der kommenden Woche richten die Anleger den Blick auf die Inflationsdaten am Mittwoch und den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. (Datenstand: Montag, 28.09.2026.)

Auch berichtet durch: Investopedia — AP News.

Brent schließt bei 105,28 Dollar — saudische Pipeline dämpft den Anstieg

Grundlage dieses Beitrags: Original lesen — CNBC, Bericht vom Rohölmarkt.

Der Ölmarkt blieb am Montag in Bewegung: Brent-Futures legten 96 Cent zu und notierten zum Handelsschluss bei 105,28 Dollar pro Fass, nachdem sie zuvor zeitweise bis auf 108,83 Dollar gestiegen waren; US-WTI schloss bei rund 92,60 Dollar. Der spätere Rückgang vom Tageshoch hatte einen konkreten Grund: Saudi-Arabien bringt Berichten zufolge seine wichtige Ost-West-Pipeline nach abgeschlossenen Reparaturen wieder hoch — ein Weg, um Öl unabhängig von der blockierten Straße von Hormus an die Ausfuhrhäfen zu bringen. Ob das die Preisriskiken dauerhaft mindert, ist angesichts der fortgesetzten Huthi-Angriffe auf saudische Infrastruktur offen. (Datenstand: Montag, 28.09.2026.)

Auch berichtet durch: finanzen.at — Yahoo Finance.

Sicherer Hafen gesucht, nicht gefunden: Gold fällt um drei Prozent auf Sieben-Wochen-Tief

Grundlage dieses Beitrags: Original lesen — Yahoo Finance, Rohstoffmarkt-Bericht vom Montag.

Eigentlich gilt Gold in Krisenzeiten als Rückzugsort — ausgerechnet der Ölpreisschub hat das Edelmetall am Montag aber kräftig unter Druck gesetzt. Die Dezember-Futures eröffneten mit 4.275,20 Dollar je Feinunze 1,1 Prozent unter dem Freitagsschluss und gaben im Tagesverlauf weiter nach; zeitweise wurde ein Stand um 4.150 Dollar gehandelt, der tiefste Wert seit dem 5. August. Zum selben Bild passte der Absturz des Silberpreises unter die Marke von 62 Dollar. Der Hintergrund: Steigende Energiekosten nähren die Sorge vor einer wieder aufflammenden Inflation — und damit Wetten auf weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank, was zinslos haltende Anlagen wie Gold verteuert. Eine Federal-Reserve-Gouverneurin brachte diese Woche ohnehin zur Sprache, dass Kostendruck aus Künstlicher Intelligenz und Ölpreisen den Preisdruck verstärken könnte. (Datenstand: Montag, 28.09.2026.)

Auch berichtet durch: USA Today — USAGOLD (Reuters).

Tech & KI

Papst Leo XIV. fordert auf dem Heimflug breiten Dialog über Künstliche Intelligenz

Grundlage dieses Beitrags: Original lesen — watson.ch, Berichterstattung zum Papst-Appell.

Nach vier Tagen in Frankreich hat sich Papst Leo XIV. auf dem Rückflug nach Rom ausdrücklich zur Debatte über Künstliche Intelligenz geäußert: Die Bedenken, die viele Fachleute öffentlich äußerten, müssten ernst genommen werden, sagte das Kirchenoberhaupt und plädierte für einen breiten Dialog, der Tech-Konzerne, Politik und gesellschaftliche Gruppen einbezieht. Zugleich wirkte er gelassen — auf entsprechende Nachfrage versicherte er sinngemäß, nachts gut zu schlafen. Der Appell knüpft an frühere Aussagen des Papstes an, der sich wiederholt vor einer unregulierten Macht der Technik gewandt hatte, und ist auch politisch lesbar: watson zufolge verband Leo XIV. seine Worte mit kritischen Seitenhieben auf die US-Regierung. (Datenstand: Montag, 28.09.2026.)

Auch berichtet durch: DIE ZEIT (dpa).

Rüstungs- und KI-Boom beflügelt deutsche Start-ups: Zehn neue Einhörner in einem Jahr

Grundlage dieses Beitrags: Original lesen — DER SPIEGEL, Analyse zum Deutschen Start-up Monitor.

Die junge deutsche Wirtschaft ist in Bewegung: Wie der aktuelle Deutsche Start-up Monitor zeigt, sind seit Jahresbeginn rund acht Milliarden Euro Wagniskapital in junge Unternehmen geflossen — mehr als im gesamten Vorjahr mit etwa 7,5 Milliarden Euro. Als Haupttreiber nennt die Erhebung neben der Künstlichen Intelligenz vor allem die Rüstungsbranche: Die Münchner Firma Helsing, der Drohnenbauer Quantum Systems und der Robotikhersteller Neura Robotics stemmten demnach jeweils Finanzierungsrunden von weit über einer Milliarde Dollar; über Helsing wird Berichten zufolge sogar eine Kapitalaufnahme von 1,8 Milliarden Dollar bei einer Bewertung um 18 Milliarden diskutiert. Insgesamt zehn junge Firmen erklommen in diesem Jahr den Status eines Einhorns — einer Bewertung von mindestens einer Milliarde. (Datenstand: Montag, 28.09.2026.)

Auch berichtet durch: manager magazin — Handelsblatt.

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